14. April 2026

Selbstgebaute Astgabel-Rassel mit bunten Perlen

Am Dienstag war der zweite Termin der Walddetektive mit den Kindern der Grundschule Schweppenhausen. Diesmal hatten wir das Unterrichtsfach Musik.

Gestartet haben wir allerdings auch hier zunächst mit dem Zeckenspiel, da dies einfach ein wichtiges Thema ist, sobald es wärmer wird und die Zecken aktiver sind. Die Kinder mussten einige Zeit überlegen, welches gefährliche Waldtier ich wohl meine: von Wildschwein über Wolf, Reh, Wespe und Säbelzahntiger hatten wir ziemlich viele Vorschläge, bis endlich jemand auf die Zecke kam.

Kinder spielen Stock-Guiro mit Stöcken auf dem Waldboden

Mit unterwegs gesammelten Steinen spielten wir dann das Regentropfenspiel. Die Kinder bemerkten ziemlich schnell, dass verschiedene Steine unterschiedlich klingen, dass sich der Klang verändert, je nachdem wie die Steine gehalten werden und dass man wunderbar verschiedene Rhythmen klopfen kann.

Danach ging es wieder den steilen Waldweg hinauf, am Felschen vorbei, bis wir oben am Waldplateau ankamen. Dort war es erstmal Zeit für eine kleine Stärkung und eine Freispielpause. Dabei wurden unsere ausgebreiteten Decken immer wieder von Waldameisen erobert, was für Faszination, aber auch ein wenig Aufregung sorgte.

Nach der Pause ging es dann auf die Suche nach verschiedenen Naturmaterialien, um damit eigene Musikinstrumente zu bauen. So entstanden Stock-Guiros, Astgabelrasseln, Schütteldosen und Walnussschalen-Kastagnetten. Die Kinder waren konzentriert am Werk und so konnte die Klassenlehrerin am Ende ein wunderbares Waldorchester dirigieren. Jedes Kind durfte sein selbstgefertigtes Instrument natürlich mit nach Hause bringen.

Bei schönstem Sonnenwetter ging es dann wieder zurück zur Schule. Und wie es in unserem Abschlussspruch heißt, war die Zeit mal wieder viel zu schnell vorbei.


Du planst einen Waldtag für deine Schule oder Kita? Mehr zum Programm findest du bei den Walddetektiven, zu eigenen Waldtagen unter Waldtage für Kitas und Schulen.

Passende Angebote